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Wretch
21:55h
Ingeborg Bachmann – Gedichte (manchmal sind Deutschstunden keine Qual, manchmal gerät man ins Nebelland und ruft bald die große Bärin an) Gottfried Benn – Gedichte (weniger gesamte Gedichte als einzelne Textzeilen machen ihn mir unwiderstehlich) Michail Bulgakow – Der Meister und Margarita (Pilatus mit Kopfschmerzen war mir immer einleuchtend) A.S. Byatt – Possession (Literaturwissenschaft und Viktorianik in unheiliger Allianz) Lewis Carroll – Alice’s Adventures in Wonderland (The Annotated Alice natürlich, denn hier sind die Anmerkungen so gut wie der Text) Raymond Chandler – The Long Good-Bye (Anwärter auf schönsten Schlusssatz) John Donne – Gedichte (man möchte sich verlieben) Anne Fadiman – Ex Libris (eine überbordende Freude an Büchern) Lord Dunsany – Kurzgeschichten (zwei wirkliche Entdeckungen machte ich in Grabbelkisten: Seine Lordschaft und Cordwainer Smith) Günter Grass – Das Treffen in Telgte (viel trug ein gern erinnertes Seminar zu meiner Wertschätzung bei) Stefan Heym – Ahasver (ich mag einfach Teufel im Recht und revoltierende Jesusse) Carl Hiassen – Double Whammy (lachender Zorn) Wolfgang Hildesheimer - Zeiten in Cornwall (die Beschreibung des Labyrinths hat mich nie verlassen - eine innere Landschaft) Keri Hulme – The Bone People (wundervolle Wortergüsse) Uwe Johnson – Jahrestage (selten ein solches Vergnügen erlebt, nur dazusitzen und dieses Buch zu lesen – da bin ich aus der Welt gefallen) Franz Kafka – Briefe (an Felice, an die Familie, an sonst wen – ein Vergnügen) Joe R. Lansdale – Collins/Pine-Serie (entmythisiertes Texas) Hermann Lenz – Seltsamer Abschied (die Entdeckung der Ruhe und des „Au net schlecht“) Georg Christoph Lichtenberg – Sudelbücher (Lebensbegleiter) Astrid Lindgren – Mio, mein Mio (hat sie überhaupt ein schlechtes Buch geschrieben?) Vladimir Mayakowsky – Gedichte (in Herbert Marshalls dynamischer Übertragung ins Englische – dafür werde ich der VHS ewig dankbar sein – ach, allein „A Cloud in Trousers“!) Heinrich Mann – Die Jugend des Königs Henri IV und Die Vollendung des Königs Henri IV (die Ehrenrettung des historischen Romans) Gabriel Garcia Marquez – Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt (einer der schönsten Schlusssätze) A.A. Milne – Winnie-the-Pooh (ich bin ein Piglet) Anais Nin – Tagebücher (Begleiterin der Mädchenjahre) Cees Nooteboom – Die folgende Geschichte (manchmal hatte das literarische Quartett Recht) Kakuzo Okakura – Das Buch vom Tee (damit man weiß, wen man ehrt, wenn man einen Sencha Rikyu genießt) Terry Pratchett – Jingo (wahre Worte gelassen ausgesprochen) Artur Rimbaud – Gedichte (zweisprachig – für ihn bemüh ich mein klägliches Schulfranzösisch) Vita Sackville-West – All Passion Spent (habt keine Angst vorm Alter!) Dorothy Sayers – Gaudy Night (ich bin eine elende Oxfordverehrende – Oxford, wie es hier geschildert wird) Arno Schmidt – Gesamtwerk (er war ein Augenöffner: Wieviel Spaß in der deutschen Sprache stecken kann) William Shakespeare – A Midsummer Night’s Dream (daran ist Mendelssohn-Bartholdy nicht unschuldig) und The Sonnets (war nie eine Auswendiglernerin, aber hier kriege ich noch am meisten zusammen) Cordwainer Smith – Gesamtwerk (allzu schmal) Anne Seghers – Transit (Pizza und Rosé) Antonio Tabucchi – Erklärt Pereira (das Rückgrat finden) Klaus Theweleit – Die Bücher der Könige (ihm verdanke ich Benn) Jim Thompson – The Getaway (erbarmungslos) J. R. R. Tolkien – The Lord of the Rings (ein Trost- und Entfleuchbuch) Christa Wolf – Kassandra (überzeugende Darstellung polarisierend – Achill wird immer das Vieh für mich bleiben) Virginia Woolf – Tagebücher (die schönsten Einbände) Erstaunlich viele Gedichte treten da zutage. Bin wohl doch nicht die Prosagourmeuse für die ich mich immer hielt. ... Link |
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Hier geht es weiter.
Diese Kladde ist voll. Hier geht es weiter. by regina dinter (18.08.06, 09:49) Aus dem literarischen Leben:
29.7.2002 Marty Krugmann rastet aus. Die Folgen sind für ihn und seine Frau fatal. (Robert Wilson - The Silent and the Damned 2004) by regina dinter (30.07.06, 08:22) Aus dem literarischen Leben:
01.07.19.. Der Erzähler kommt in Meona an. (Wolfgang Hildesheimer - Masante 1973) by regina dinter (02.07.06, 19:09) (...)Wenn überhaupt jemals etwas für mich spräche, so wäre es dies - ein bescheidener Stolz -: daß niemand jemals vor...
(...)Wenn überhaupt jemals etwas für mich spräche, so wäre es dies - ein bescheidener Stolz -: daß niemand jemals vor mir Angst gehabt hat; ich hätte auch mit einer solchen Schande nicht leben können. Wolfgang Hildesheimer - Masante by regina dinter (11.06.06, 07:45) ![]() |